Bärlauch in der Küche

Frischen Bärlauch nur wenige Wochen im Jahr. Deshalb befasst sich der erste Teil dieser Seite mit der der Haltbarmachung. Die beste Variante ist die Verarbeitung zu Bärlauchpaste. Danach folgen die Rezepte. Dankbar bin ich jederzeit für neue Rezeptideen.

Grundsätzlich kann man Bärlauch einfrieren. Allerdings leidet sein Geschmack darunter. Man kann ihn auch trocknen und damit viele Speisen ganz gut würzen. Die schonendste Variante ist aber, ihn in Öl (am besten hochwertiges Olivenöl) und Salz einzulegen. So hält er sich im Kühlschrank mindestens ein Jahr frisch bis es wieder neuen gibt- in der Praxis gelingt das allerdings selten, da er einfach vorher aufgegessen ist).


Herstellung von Bärlauchpaste:

1. Bärlauchblätter waschen und gründlich abtrocknen

2. Gut mit einem scharfen Messer oder besser noch, aber aufwändiger, in einem Möser zerkleinern

3. Die Bärlauchmasse in dünnen Schichten in ein Glas geben und jede Schicht etwas salzen

4. Reichlich Speiseöl (am besten qualitativ hochwertiges Olivenöl) darüber geben und darauf achten, dass sich das Öl bis zum Boden vollständig verteilt und keine Lufteinschlüsse zurück bleiben- gegebenenfalls leicht schütteln und umrühren. über dem Ganzen sollte stets eine ca. 0,5 cm hohe Ölschicht stehen.

5. Das Glas mit der Bärlauchpaste fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Nach Entnahme von Bärlauch immer darauf achten, dass das Öl noch über der Bärlauchmasse steht. Gegebenenfalls Olivenöl nachfüllen.


Bärlauchrezepte

Zuerst möchte ich euch mein Lieblingsrezept vorstellen:

Bärlauchnudeln - einfach, aber lecker

Zutaten:

250 g Eierteigwaren, bissfest gekocht
30 g Butter
10 - 20 g Bärlauchpaste (s.o.)


Zubereitung:

Ein Meisterkoch muss man wahrlich nicht sein um das hinzubekommen: Die Nudeln in der zerlaufenen Butter erwärmen und kurz bevor es heiß ist die Bärlauchpaste dazugeben. Wer´s mag und nicht auf die Linie achten muss streut noch etwas Käse darüber. Mit einem gepflegten Rotwein der Himmel auf Erden ...


Bärlauchhpesto- Bärlauch nochmal "italienisch"

Bärlauchpesto bereitet man mit frischem Bärlauchkraut oder aus Bärlauchpaste (siehe Haltbarmachung):


Zutaten Grundrezept:

0,5 l Olivenöl,
250 g frischer Bärlauch
50g Pinienkerne (evtl. geröstet),
50g geriebener Parmesankäse,
Salz und Pfeffer


Zubereitung:

Den Bärlauch gut zerkleinern und mit dem Olivenöl vermischen, den Parmesan dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Pinienkerne hinzugeben und kurz! in einen Mixer geben.


Herstellung aus Bärlauchpaste:

Je nach dem wie "dick" die Paste ist etwa den gleichen Anteil Olivenöl dazugeben und im gleichen Verhältnis wie beim Grundrezept Pinienkerne und Parmesan hinzugeben leicht pfeffern, auf Salz kann in der Regel verzichtet werden


Das Grund-Pestorezept lässt sich ganz nach persönlichem Geschmack abwandeln. Mein Tip: 200g Bärlauch und 50g Basilikum (also das Kraut der Originalpesto). Wenn dir was besonders Leckeres gelingt, dann lass es mich bitte wissen!


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