Wissenswertes über Bärlauch

Der Bärlauch wurde bereits von den alten Germanen als Heilpflanze und Küchenkraut genutzt. Aus dieser Zeit soll auch sein Name Bärlauch oder Bärenlauch stammen, da die Menschen beobachteten, dass das Kraut den Bären als erste Nahrung nach dem Winterschlaf dient. Bärlauch enthält ätherische Öle mit Vinylsulfid, Mercaptan, Vinylpolysulfide und verschiedene Mineralsalze.
Bärlauch wird eine "blutreinigende" Wirkung zugeschrieben und er soll den Blutdruck senken. Bärlauch reguliert die Magen- und Darmtätigkeit und stärkt die Leber.
Bärlauch mit noch geschlossenen Blütenknospen
Baerlauch mit leicht geöffneter Blüte
Allerdings hat unser "Waldknoblauch" weniger wegen seiner positiven Wirkungen auf die Gesundheit, sondern vor allem wegen seines Geschmacks in immer mehr Küchen Einzug gehalten. Bärlauch ist nicht ein einfacher "Knoblauchersatz" sondern er übertrifft diesen geschmacklich. Zwei weitere Vorteile gegenüber dem Knoblauch sind, dass er leichter verdaulich ist und der "prägnante" Körpergeruch nach dem Genuss weitaus geringer ist.


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